Heute war wohl mit ziemlicher Sicherheit eines der letzten Familientreffen im Amalienhof – die Wohnung von Odi wurde, nachdem jetzt auch der 2. Teil verkauft ist, “entrümpelt” – mit einem lachendem und einem weinenden Auge. Ich glaube, es war allen ein bisschen schwer ums Herz, aber nun ist es Geschichte.


Grossmutter war die letzte in der Ahnenfolge und mit ihrem Tod ist der Ferdinand Ast erloschen. Zum Glück wurde jemand gefunden, der den ganzen Teil übernimmt und auch schon mit den recht kostspieligen Renovierungsarbeiten begonnen hat.

Amalienhof in Google Maps

Anlagenbeschreibung

Das langgezogene, einstöckige Hauptgebäude mit einem mächtigen Walmdach gekröhnt, steht auf dem grossen Tonnengewölbe der Vorgängeranlage. Flankiert wird das Gebäude an den Schmalseiten von zwei quadratischen, turmartigen Anbauten. Der Östliche wurde abgerissen und 1852 durch ein neues Treppenhaus ersetzt. Auf der Parkseite gewährt eine Terrasse einen herrlichen Blick in den groszügigen Park. Vom Hof fährt eine Freitreppe zum mittig liegenden Hauptportal, welches vom Allianzwappen Göler und Hornegg zu Hornberg geschmückt wird. Besonders erwähnenswert ist das seitlich liegende Eingangsportal des westlichen, alten Eckturmes. Das Renaissance-Portal stammt noch von der Ravensburg, vermutlich vom Fritzischen Bau. Mit einer Inschrift aus dem Jahre 1607, sowie dem Allianzwappen von Göler-Menzingen wird das Portal geschmückt. Ein Teil eines gotischen Mauerwerkes wurde oberhalb des Portal verbaut und stammt eventuell von einer Kirche unterhalb der Ravensburg. Eine Kellertür, welche in das Tonnengewölbe führt weist auch Renaissanceverzierungen auf.

Burg Ravensburg in Google Maps

Burg Ravensburg